Tomatensaft: Ein Allrounder in Sachen Gesundheit und Schönheit

Gerne und häufig wird Tomatensaft im Flugzeug konsumiert. Dort schmeckt der Tomatensaft angeblich noch aromatischer. Was aus wissenschaftlicher Sicht daran liegen soll, dass unser Geruchsorgan in 10.000 Meter Höhe anders auf den roten Gemüsesaft reagiert als auf dem Boden.

Tomatensaft: Ein Allrounder in Sachen Gesundheit und SchönheitSinkt der Luftdruck, nehmen wir Gerüche und auch Geschmack schichtweg anders wahr als üblich. Tomatensaft mundet jedoch nicht nur vorzüglich in der Luft, sondern genauso am Boden. Was Tomatensaft – neben seinem aromatischen Geschmack – jedoch besonders auszeichnet, ist dessen gesundheitsfördernde Wirkung. Denn der rote Saft strotzt nur so vor lauter gesunder Inhaltsstoffe.

Tomatensaft kann freie Radikale im Körper deaktivieren

Obwohl Tomaten hauptsächlich aus Wasser bestehen, hat es der Rest in sich. In Tomaten befindet sich reichlich Lycopin. Dies ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der zu den hitzebeständigen Carotinoiden zählt. Lycopin soll antioxidativ wirken. Was bedeutet, dass Lycopin im Körper schädliche freie Radikale ausschalten kann – wie beispielsweise Krebserreger. Von diesem Antioxidans sind im Tomatensaft durchschnittlich bis zu 100 mg pro Liter enthalten. Wer regelmäßig Tomatensaft zu sich nimmt, der kann – dank diesem sogenannten Radikalfänger – unter anderem seinen Cholesterinspiegel senken und damit koronaren Herzkrankheiten vorbeugen. Zudem sollen Tomatensaftliebhaber weniger häufig an Osteoporose erkranken. Auch dafür soll maßgeblich der rote Farbstoff verantwortlich sein. Außerdem ist dieser sekundäre Pflanzenstoff in der Lage einen körpereigenen Lichtschutzfaktor auszubilden. Damit hilft er der Haut, wenn auch nur bedingt, sich vor schädlichen UV-Sonnenstrahlen zu schützen. Was aber keineswegs bedeuten soll, dass durch den Verzehr von Tomatensaft auf das Eincremen mit ausreichend hohen Sonnenschutzmitteln verzichtet werden darf. Weitere wichtige Pflanzenstoffe finden sich bei der Tomate im Fruchtfleisch sowie in der geblichen Flüssigkeit, in der der Samen „schwimmt“. Polyphenole, Flavonoide, Nukleoside und Nukleotide sind ebenfalls an der antioxidativen Wirkungskraft, die der Tomate zugeschrieben wird, beteiligt.

Tomatensaft macht schön und schlank

Tomatensaft ist nicht nur gesund, sondern auch förderlich für die Schönheit. Denn im Tomatensaft verbergen sich viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe. So stärken insbesondere die Vitamine A, C, E, B1, B2 und Niacin sowie die Mineralstoffe Magnesium, Eisen, Calcium, Zink und Kalium Haut, Haare, Nägel und Zähne. Darüber hinaus ist Tomatensaft ausgesprochen kalorienarm. Und somit ein gern gesehener Diät-Begleiter. Denn Tomatensaft ist extrem sättigend. Insbesondere bei einer Heißhungerattacke kann der Verzehr von dem roten Saft ausgesprochen hilfreich sein und das Schlimmste vermeiden. Bestenfalls hat man immer eine Flasche im Vorrat und somit den Saft bei Bedarf fix zur Hand. Aus diesem Grund lohnt es sich allemal, Tomatensaft selber zu machen. Geht schnell und ist ganz einfach.

Tomatensaft selbst herstellen

Tomatensaft ist nicht nur ein leckeres, gesundes Getränk, sondern auch eine prima Basis für eine Tomatensuppe oder eine Tomatensauce. Lediglich zwei Zutaten reichen aus, um Tomatensaft selber zu machen. Und zwar frische, reife Tomaten und etwas Salz. Will man 2 kg Tomaten verarbeiten, dann genügt 1 EL Salz. Wer sich einen Vorrat anlegen will, der sollte eher die zweifache oder besser noch die dreifache Menge an Tomaten bereithalten.

Zuerst werden die Tomaten gewaschen und getrocknet. Zum Häuten sollte die Schale an der Unterseite mit einem Messer kreuzförmig eingeritzt werden. Die Tomaten dann in kochendes Wasser legen, kurz warten und in kaltes Wasser tauchen. Anschließend vorsichtig die Tomatenhaut entfernen, ebenso den grünen Strunk vorsichtig wegschneiden. Tomaten klein schneiden und mit dem Salz in einen Kochtopf geben. Das Ganze kochen lassen. Nach 3 bis 5 Minuten zerfallen die Tomatenstücke und sind bereit zum Pürieren. Kochtopf kurz vom Herd nehmen, die Masse zu einem Mus pürieren und dann nochmals 4 bis 5 Minuten kochen. Danach kann der Tomatensaft in sterilisierte Gläser gefüllt werden. Fest verschlossen, kühl und dunkel gelagert ist der Tomatensaft fast 1 Jahr lang haltbar.

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