Tomatenchutney – überrascht immer wieder aufs Neue mit einzigartigen Geschmackserlebnissen

Chutneys stammen aus Indien. Dort werden die cremigen bis püreeartigen Würzpasten aus zerkleinerten Früchten oder aus zerkleinertem Gemüse frisch zubereitet und zu den traditionellen Gerichten gereicht. Übersetzt heißt Chutney so viel wie „süß-saure-würzige Köstlichkeit zum Lecken“.

Tomatenchutney – überrascht immer wieder aufs Neue mit einzigartigen  GeschmackserlebnissenDenn gegessen werden Chutneys in Indien zusammen mit Reis oder mit Hirse in der Hand. Ein Chutney ist quasi die würzige Variante der deutschen Marmelade. Und von dieser existieren in Indien unzählige Varianten. Wie in Deutschland werden die Früchte – besonders gerne Mangos oder Tomaten – zuerst ganz klassisch gekocht, anschließend aber scharf gewürzt anstatt gesüßt.

Ein Chutney ist recht schnell zubereitet. Wird es in Gläsern eingekocht, dann ist es sogar lange haltbar. Sehr lecker schmecken Chutneys aus Tomaten. Denn Tomaten lassen sich hervorragend mit anderem Obst oder mit Gemüse kombinieren und mit den unterschiedlichsten Kräutern oder Gewürzen versehen. Ob süß-sauer, mild fruchtig, fruchtig-scharf, exotisch-würzig, süßlich-scharf oder so richtig scharf – den Geschmacksexperimenten und auch den Geschmackserlebnissen sind da keinerlei Grenzen gesetzt. Tomatenchutneys verleihen sowohl Fleisch- und Fischgerichten als auch vegetarischem und veganem Essen immer wieder aufs Neue eine einzigartige Note. Überzeugen Sie sich selbst und probieren Sie die hier vorgestellten Tomatenchutneys einfach mal aus.

Klassisches rotes Tomatenchutney

Zutaten: 500 g Tomaten, 250 g Zwiebeln, 1 Chilischote, 5 Knoblauchzehen, 1 Stück Ingwer (1 bis 2 cm groß), 75 ml Apfelessig, 100 g brauner Zucker, 1 EL Koriandersamen, Salz und Pfeffer.

Zubereitung: Tomaten waschen, trocknen, vom Stilansatz befreien und grob hacken. Zwiebeln und Knoblauchzehen häuten und fein schneiden. Chilischote waschen, trocknen, entkernen und in feine Ringe schneiden. Wer es sehr scharf mag, der kann einige wenige Kerne der Chilischote mitkochen. Ingwer schälen und fein hacken. Koriandersamen im Mörser fein zermahlen. Alle Zutaten in eine beschichtete Pfanne geben, Apfelessig und Zucker hinzugeben, salzen und pfeffern und umrühren. Das Chutney 40 Minuten bei geringer Hitze einkochen lassen. Zwischendurch umrühren. Abgeschmeckt, beziehungsweise nach individuellem Geschmack nachgewürzt, wird das Tomatenchutney mit Essig, Zucker, Salz und Pfeffer.

Grünes Tomatenchutney

Werden im Herbst die restlichen Tomaten an den Pflanzen nicht mehr reif, dann lässt sich aus den grünen Früchten ein schmackhaftes Tomatenchutney zubereiten. Unreife grüne Tomaten enthalten den giftigen Stoff Solanin. Werden die grünen Tomaten jedoch gekocht, sinkt der Solaningehalt so stark ab, so dass das Chutney aus grünen Tomaten bedenkenlos verzehrt werden kann.

Zutaten: 1,2 kg grüne Tomaten, 250 g kleine Schalotten, 300 g Apfel (säuerlich), 10 bis 20 Knoblauchzehen (kommt auf die Größe der Zehen an), jeweils 4 große rote und gelbe Peperoni, 750 g brauner Zucker, 1 gehäufter EL Salz, 1 EL bunter Pfeffer, 1 TL grüner Pfeffer, ¼ l Balsamico-Essig, 12 Pimentkörner, 5 Kardamomschoten, 10 Lorbeerblätter, 1 gehäufter EL gelbe Senfkörner, 5 Gewürznelken, 1 gestrichener TL Lebkuchengewürz, jeweils eine Messerspitze getrocknete Orangen- und Zitronenschale. Falls nötig oder erwünscht kann Pektin als Geliermittel zum Einsatz kommen.

Zubereitung: Tomaten waschen, trocknen, Stielansatz entfernen und vierteln. Große Tomaten achteln. Schalotten und Knoblauchzehen von der Schale befreien. Schalotten halbieren und längs in feine Scheiben schneiden, Zehen quer in feien Scheiben schneiden. Äpfel waschen, entkernen und ungeschält in Würfel schneiden. Peperoni waschen und in feine Ringe schneiden, nicht entkernen. Pimentkörner, Kardamomsamen und die Pfefferkörner im Mörser zerdrücken. Alle Zutaten und Gewürze in einen passend großen Topf geben, vorsichtig, aber gut miteinander vermengen und mehrere Stunden durchziehen lassen. Das Chutney anschließend 20 Minuten sprudelnd kochen lassen und danach heiß in sterilisierte Gläser füllen. Schmeckt vorzüglich zu gegrilltem Fleisch oder Fisch.

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